
TSV Pattensen von 1890 e.V.
Staffelspielplan 2011/12
Landesliga
Mannschaftsfoto 2011/12

Hintere Reihe (v.l.): Dennis Bartmann, Hendrik Schlösser, Christian Tausch, Timo Mertesacker, Timo Kosien, Christian Gremmels
mittlere Reihe: Kristof Haberberg, Dennis Kommol, Trainer Andreas Sinzenich, Tobias Krösche, Jan Marquardt, Niklas Pläschke, Stephan Bertram,
Florian Gramann, Jan Hentze, Bastian Gramann
vordere Reihe: Ragnar Gülzow, Niklas Hinske, Dennis Ferranti, Kai Paulig, Nico Liedtke, Simon Hinske
Hallenturnier um den 2. PMS-Cup

Christian Tausch (rechts) im Spiel gegen Döhren
Koldinger sichern Titel mit 7:1-Erfolg
Dem Koldinger SV ist eindrucksvoll die
Revanche geglückt: Beim Hallenturnier des Nachbarn TSV Pattensen zugunsten der
Per-Mertesacker-Stiftung (PMS) sicherte sich die Bezirksliga- Riege den Sieg.
Gleich mit 7:1 behielt das Team von Trainer Diego De Marco gegen den Gastgeber
die Oberhand. Vor zwei Wochen hatte der KSV im Finale des eigenen Turniers noch
mit 2:7 das Nachsehen gehabt. Noch wichtiger als das Sportliche ist der Aspekt,
dass für die PM-Stiftung mehr als 1000 Euro zusammengekommen sind. Allein für das
Arsenal-Trikot, das Nationalspieler Per Mertesacker zur Verfügung gestellt hatte,
blätterte ein Zuschauer 150 Euro hin. „Wir sind vollauf zufrieden mit dem
Turnier und mit der Organisation“, sagte Pattensens Akteur Timo Mertesacker.
„Da kann man auch einmal eine Niederlage verschmerzen.“ Auch De Marco war voll des
Lobes, im Finale habe seine Mannschaft „wie aus einem Guss gespielt“. Bereits nach
neun Minuten stand es 7:0, der TSV hatte nichts entgegenzusetzen, kam durch
Christian Tausch lediglich noch zum Anschlusstreffer. Marc Omelan (4), Mohamad
Kazai, Marvin Omelan und Kusthrim Berisha zeichneten für die Treffer des KSV
verantwortlich. Stark präsentierte sich Feldspieler Markus Tarrach, der das Tor
der Koldinger hütete. „Er wollte gerne in der Halle im Kasten stehen“, sagte De
Marco. Und wie gut Tarrach seine Sache machte, zeigt die Tatsache, dass er zum
besten Keeper des Turniers gewählt wurde. Im Halbfinale gegen Germania Grasdorf
(6:5) hielt er unter anderem zwei Neunmeter. Als bester Akteur wurde Mohamad
Saade (TSV Mühlenfeld) ausgezeichnet.
Timo Mertesacker (Organisator TSV Pattensen): „Der KSV ist der
verdiente Sieger. Ich habe bereits mit Per telefoniert. Er freut sich, dass das
Turnier gut verlaufen ist.“
-Leine-Nachrichten v. 23.1.12-
TSV Pattensen siegt beim Koldinger Hallenturnier
TSV Pattensen - TSV Burgdorf 1:2

Drei gegen Drei: Timo Kosien am Ball Timo Kosien

Simon Hinske Nico Liedtke
TSV in Unterzahl besser – Rot für Marcus Bartmann
Trotz der 1:2 (0:2)-Niederlage gegen die TSV Burgdorf hat
Trainer Andreas Sinzenich seiner Mannschaft die beste zweite Halbzeit der Saison
bescheinigt. Ungeachtet des Platzverweises gegen Marcus Bartmann (60.) drängten
die Gastgeber auf den Ausgleich und brachten den Titelkandidaten in arge Bedrängnis.
Nach einer Viertelstunde waren die Gäste in Führung gegangen. Keeper Kai Paulig
hatte in einem undurchsichtigen Gedränge in der Luft den Ball aus den Händen
fallen lassen, der anschließende Querschläger brachte die Kugel zu Norman
Pütsch, der mit starkem Rückenwind aus acht Metern einköpfte. Von dem Treffer
zeigte sich der TSV beeindruckt. Die Gäste übernahmen die Initiative und
schalteten nach Ballgewinnen schnell nach vorne um. „Wir wollten mit einem 0:1
in die Kabine gehen und dann besprechen, wie wir weiter vorgehen. Aber dann
bekommen wir kurz vor der Pause einen echten Nackenschlag“, sagte der Coach.
Bartmann wollte in einer eigentlich ungefährlichen Situation zu Paulig zurückköpfen,
doch die Rückgabe geriet zu kurz – Patrick Heldt kam frei zum Abschluss und
ließ sich die Chance zum 0:2 nicht nehmen (42.). Auch in der zweiten Hälfte war
der sonst so zuverlässige Bartmann der Pechvogel: Einen Konter der Burgdorfer konnte
er nur mit einem Foul an Heldt stoppen. Schiedsrichter Elvir Hajdaraj zückte
für die Notbremse Rot (60.). Sinzenich musste umstellen – Innenverteidiger Jan Marquardt
kam für Stürmer Sascha Lieber. Im 4-4-1-System waren die Gastgeber plötzlich
gefährlicher als zu elft. Jan Hentze gelang schnell der Anschlusstreffer nach
Doppelpass mit Simon Hinske (63.). Doch trotz einiger weiterer Gelegenheiten blieb
den Pattensern ein Punktgewinn verwehrt.
TSV
Pattensen: Paulig
– Liedtke (76. Pläschke), Mertesacker, Bartmann, Schlösser – Tausch, Kosien,
Hentze, Teklenburg (46. Gülzow) – S.
Hinske, Lieber (61. Marquardt) Tore: 0:1 Pütsch (15.), 0:2
Heldt (42.), 1:2 Hentze (63.) rot: Bartmann
(60., TSV Pattensen)
-Leine-Nachrichten v. 28.11.11-
OSV Hannover - TSV Pattensen 0:0
Der Pattenser Ole-Jannes Teklenburg (rechts) im Duell mit Kodo Kadir
Sinzenich will sich nicht ärgern
Die Spieler sind ein wenig enttäuscht gewesen, doch Andreas Sinzenich, Trainer
des TSV Pattensen, war mit dem 0:0 beim OSV Hannover zufrieden. „Klar, für uns
war auch ein Sieg möglich, aber insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung.“
Ähnlich sah es Sinzenichs Gegenüber Marcus Olm: „Ganz nüchtern betrachtet ist
das Ergebnis verdient. Aber eigentlich hätten Tore auf beiden Seiten fallen
müssen.“ Die Pattenser, die in einem ungewohnten 4-3-2-1-, also einem
Tannenbaum-System angetreten waren, standen entsprechend kompakt. Die drei
Sechser Timo Kosien, Jan Hentze und Marcus Bartmann fingen die meisten
OSV-Angriffe frühzeitig ab, und als doch einmal ein Angreifer der Gastgeber
durchgebrochen war, blieb Keeper Kai Paulig in einer Eins-gegen-eins-Situation der
Sieger (22.). Auf der Gegenseite verpasste Timo Mertesacker die Pattenser
Führung, als er nach einem Kopfball Bartmanns die Kugel über das Tor der
Hannoveraner bugsierte (25.). Zuvor war der Ball von der Unterkante der Latte
ins Feld zurückgesprungen und für Mertesacker schwer zu kontrollieren. Die
letzten zehn Minuten agierte der TSV in Überzahl, weil Schiedsrichter Bernd
Ihle OSV-Akteur Nico Behrendt nach einem Foul an Simon Hinske die Rote Karte
gezeigt hatte. „Das war eine sehr harte Entscheidung. Es war zwar ein klares
Foul, aber kein unsportliches. Außerdem war es Behrendts erstes Foul im Spiel“,
sagte Sinzenich. Beinahe hätten die Gäste kurz vor Schluss noch einen Strafstoß
bekommen, aber Ihles Pfeife blieb stumm, als Hinskes Schussbein im Strafraum
blockiert wurde. „Darüber will ich mich aber nicht aufregen. Wir können uns
vielmehr darüber freuen, dass wir glänzend in der Tabelle dastehen und kommende
Woche gegen Burgdorf ein echtes Top-Spiel haben“, sagte Sinzenich.
Trainer Andreas
Sinzenich: „Wenn
mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir zu diesem Zeitpunkt in der
Tabelle vor Arminia stehen, hätte ich ihn für verrückt erklärt.“
TSV
Pattensen: Paulig
– Liedtke, Mertesacker, Marquardt, Schlösser (85. Pläschke) – Kosien, Hentze,
Bartmann (70. Tausch) – Teklenburg, S. Hinske –
Lieber (46. Gülzow) - Rote Karte: Behrendt
-Leine-Nachrichten v. 21.11.11-
Mannschaftsfoto aufgenommen vor dem Spiel gegen HSC BW Tündern am 13. November 2011

TSV Pattensen - HSC BW Tündern 2:1

Sascha Lieber (vorn) verlängert zu Jan Marquardt (hinten), der dann zum 1:0 abstaubt

Christian Tausch Sascha Lieber

Hendrik Schlösser Simon Hinske
Glücklicher Sieg - HSC nutzt Chancen nicht
TSV-Trainer Andreas Sinzenich wäre mit
einem Punkt zufrieden gewesen, sein Tünderaner Pendant Siegfried Motzner nicht.
Und die Partie? Die nahm einen ganz anderen Ausgang: Der TSV Pattensen gewann
glücklich mit 2:1 (1:0). „Gegen die drei Punkte wehre ich mich
selbstverständlich nicht“, sagte Sinzenich, „aber Tündern hat es richtig stark
gemacht und hatte eine Niederlage eigentlich nicht verdient.“ Die Gäste
brannten zwar kein Feuerwerk ab, aber sie standen hinten so sicher, dass sich
der TSV nur drei Chancen erarbeiten konnte. Bezeichnend, dass beide Treffer
nach Freistößen von Jan Hentze fielen. Beim 1:0 verlängerte Sascha Lieber den
Ball auf den zweiten Pfosten, wo Jan Marquardt nur noch abzustauben brauchte
(27.). Und beim 2:1 kämpften Lieber und Yves Hackl um die Kugel. Hackl berührte
zwar die Kugel, aber dermaßen unglücklich, dass sie sich ins eigene Tor senkte
(78.). Keeper Sebastian Kelle hatte keine Abwehrmöglichkeit. Zwischenzeitlich
war Patrik Blum nach Robin Tegtmeyers Vorarbeit der Ausgleich gelungen (48.).
Doch bei einem HSC-Treffer hätte es nicht bleiben dürfen. Pattensens Torwart
Kai Paulig verhinderte dreimal durch geschicktes Herauslaufen gute
Einschussmöglichkeiten, und Tegtmeyer (36., gehalten), Tim Piontek (58., knapp
vorbei) sowie Blum (65., abgeblockt) ließen ihre Chancen aus. „Zudem sind wir
mehrmals klar vom Schiedsrichter benachteiligt worden“, bemängelte Motzner. „Ein
Handspiel im Strafraum und ein klares Halten, das eine rote Karte nach sich
hätte ziehen müssen, wurden nicht geahndet.“ In der Schlussminute hätten die
Pattenser den dritten Treffer nachlegen können, doch der eingewechselte Ragnar
Gülzow scheiterte nach einem Konter am Pfosten. Die Pattenser hatten also Pech
– dieses Szenario hatte Seltenheitswert.
Trainer Andreas Sinzenich: „Ein Remis hätte ich sofort unterschrieben“.
TSV Pattensen: Paulig –
Schlösser, Marquardt, Bartmann (75. B. Gramann), Liedtke – Kosien, Hentze –
Teklenburg (67. Gülzow), Tausch – Lieber (88.
Kohlmeier), S. Hinske
Tore: 1:0 Marquardt
(27.), 1:1 Blum (48.), 2:1 Hackl (78., Eigentor)
-Leine-Nachrichten v. 14.11.11-
SV Bavenstedt - TSV Pattensen 0:1
Nico Liedtke
löst alle Situationen gekonnt
Hinskes Tor reicht zum Sieg in Bavenstedt
Der TSV Pattensen hat seinem Trainer Andreas Sinzenich einen
Wunsch erfüllt. „Endlich mal einen Großen
schlagen“ war die Devise vor dem Auftritt beim Tabellenzweiten SV Bavenstedt gewesen.
Und es gelang mit einem 1:0 (1:0) dank eines Strafstoß-Treffers von Simon
Hinske. „Wir haben hinten sehr wenig zugelassen und deswegen nicht unverdient
gewonnen“, sagte Sinzenich. „Selbst hatten wir aber auch kaum gefährliche
Aktionen. Wir waren nicht in der Lage, viele eigene Chancen zu kreieren.“ Doch
das mussten die Gäste auch nicht. Nach dem Führungstreffer, den Hinske im
Anschluss an ein strafstoßwürdiges Foul erzielt hatte (34.), zogen sich die Pattenser
weit zurück und überließen dem SVB größtenteils das Feld. Den Bavenstedtern
fiel nicht viel Kreatives ein. „Es fühlte sich oft an wie ein Rückspiel im
Uefa-Pokal, bei dem man eine Führung verteidigen muss. Wir standen im und am
eigenen Sechzehner und haben die Bälle rausgeköpft“, sagte Sinzenich. Und wenn
doch mal ein Angreifer der Gastgeber zum Abschluss kam, war Torwart Kai Paulig
zur Stelle. So auch in der 82. Minute, als er einen Linksschuss seines
ehemaligen Teamkollegen Alexandar Gellert abwehren konnte. Die TSV-Viererkette
stand insgesamt sicher, vor allem Rechtsverteidiger Nico Liedtke hatte sich ein
Kompliment seines Trainers verdient. „Er hatte mit Benedict Plaschke und
Christoph Lange zwei starke Gegenspieler. Doch er hat alle Situationen gut
gelöst“, lobt Sinzenich.
Trainer Andreas Sinzenich:
„Wir
mussten heute bis an unser Limit gehen und sind dafür belohnt worden. Den Foulelfmeter kann man geben.“
TSV Pattensen: Paulig – Liedtke,
Marquardt, Bartmann, Schlösser – Kosien, Hentze – Tausch (88. Gülzow),
Teklenburg – Lieber (82. B. Gramann), S. Hinske
(90. Celnik)
Tor: 0:1 S. Hinske (34./Foulelfmeter)
-Leine-Nachrichten v. 7.11.11-
Das Interview: Noch gut befreundet
Herr Gellert, sind Sie vom guten Tabellenplatz ihres Ex-Vereins TSV Pattensen
überrascht?
Ganz und gar nicht. Ich weiß genau, was
sie können. Wir hatten im vergangenen Jahr auch schon eine ähnlich starke Phase. Es hat mich gefreut, die Jungs
wiederzusehen. Mit vielen bin ich noch gut befreundet.
Kurz vor Schluss wäre
ihnen fast der Ausgleich gelungen.
Ja, mein Schuss wurde leider noch
abgeblockt. Er war sinnbildlich für unser gesamtes Spiel.
-Leine-Nachrichten v.7.11.11-
Elf des Tages (HAZ 7.11.11) Elf des Wochenendes (Leine-N. 7.11.11)

Team des Tages
25 Punkte nach 13 Spielen – nein, damit hatte Trainer Andreas Sinzenich nicht
gerechnet. „Und das noch vor der Winterpause, das ist in dieser starken
Landesliga ein tolles Resultat.“ Der Coach des TSV Pattensen erinnert sich noch
an die Sommerpause: „Wir haben eine grausame Vorbereitung gespielt.“ Schließlich
musste nach dem Trainerwechsel von Rüdiger Beilhardt auf Sinzenich erst ein
Rädchen ins andere greifen. „Es ist völlig normal, dass das dauert. Jeder Coach
hat seine eigene Philosophie.“ Die Mannschaft, ebenfalls mit vielen Neuzugängen
umgekrempelt, hat ihren Coach mittlerweile verstanden. Sie steht nach dem
1:0-Sieg in Bavenstedt auf dem 5.?Platz. Als Grund für den Höhenflug sieht
Sinzenich auch den Mannschaftsgeist: „Wir haben ein gutes Klima, weil wir
durchgehend starke Charaktere haben.“ Nach einer starken Vorsaison, als der TSV
zu Beginn der Rückrunde als Aufsteiger sogar kurzzeitig auf dem 3. Platz lag, scheint eine Wiederholung nicht ausgeschlossen.
-HAZ 7.11.11-
TSV Pattensen - 1. FC Wunstorf 0:1

Goldener Herbst beim Vereinsheim, auf dem Platz fällt das 1:0 für Wunstorf Ole Teklenburg

Sascha Lieber Christian Tausch

Simon Hinske Sascha Lieber
Alexoudis ärgert den TSV
Eine
Standardsituation besiegelt 0:1-Pleite der Pattenser
Eine Standardsituation hat den TSV Pattensen einen Punkt gegen den 1. FC
Wunstorf gekostet. Mit 0:1 (0:1) verloren die Gastgeber eine ausgeglichene
Partie, in der nur Dimitrios Alexoudis ins Gehäuse traf. Sein Freistoß aus 22 Metern landete unhaltbar
für Pattensens Torwart Kai Paulig im Winkel. „Den Freistoß hätte nicht einmal
Manuel Neuer abgewehrt. Der war grandios getreten“, lobte TSV-Trainer Andreas
Sinzenich seinen ehemaligen Schützling Alexoudis, den er aus gemeinsamen Zeiten
vom HSC Hannover kennt. „Daher wusste ich, dass er gute Freistöße schießen
kann. Verhindern kann man so ein Gegentor deswegen aber auch nicht.“ Aus halbrechter Position hatte der Wunstorfer
Angreifer geschossen – eigentlich eine klassische Position für einen Linksfuß.
Doch Alexoudis schoss mit rechts über die Mauer ins obere rechte Toreck. Die
Gastgeber verdauten den Rückstand gut, ließen sich davon nicht aus ihrem Konzept
bringen. „Wir wollten trotzdem nicht blind nach vorne laufen und hinten alles
aufmachen. Das wäre gegen die schnellen Wunstorfer wie Adrian Wagner, Alexoudis
und Kirill Weber zu gefährlich gewesen.“ Stattdessen versuchten es die
Pattenser mit der alten Taktik Otto Rehhagels: kontrollierte Offensive. Dabei
sprangen zwar keine Torchancen en masse heraus, aber zwei, drei gute Einschussmöglichkeiten
in der Schlussphase. Die größte hatte Timo Kosien, doch sein Kopfball konnten
die Gäste kurz vor der Linie klären – Torwart Tobias Schiller war bereits
geschlagen gewesen (77.). Der auffälligste Pattenser Offensivmann war Simon
Hinske. Doch der oft gedoppelte Angreifer blieb in seinen Aktionen für das
gegnerische Gehäuse zu ungefährlich.
Trainer Andreas Sinzenich : „Wir
haben nur in der Offensive einiges vermissen lassen. Trotzdem haben wir
gemerkt, dass wir mit einem starken Gegner wie Wunstorf mithalten können.“
TSV Pattensen: Paulig – Liedtke
(87. Pläschke), Marquardt, Mertesacker, Schlösser – Kosien, Hentze – Tausch
(68. Celnik), Teklenburg (76. B. Gramann) – S. Hinske, Lieber
Tor: 0:1 Alexoudis (33.)
-Leine-Nachrichten v. 31.10.11-
SV Arminia Hannover – TSV Pattensen 4:0

Die Serie ist
Geschichte
Die Pattenser spielen mutig, aber nicht clever genug
Die Serie hat ein jähes Ende gefunden:
Nach fünf Siegen in Folge unterlag der TSV Pattensen bei Oberliga-Absteiger
Arminia Hannover in der Höhe unverdient mit 0:4 (0:2). „Wir können in Führung
gehen. Aber der Doppelschlag war schwer zu verkraften“, sagteTSV-Coach Andreas
Sinzenich. Dabei gehörte den Gästen die Anfangsphase – in den ersten 20 Minuten
der Partie hätte Benjamin Celnik einige Chancen zur Führung nutzen können. Nach
einem Abwehrschnitzer der Arminen legte sich der Angreifer den Ball jedoch zu
weit vor (11.), kurz darauf segelte er an einer Flanke von Christian Tausch
vorbei (23.). Die Platzherren nutzten hingegen ihre erste Chance zur Führung –
ein zu kurz geratener Abwehrversuch landete vor den Füßen von Marcel Ibañez,
der trocken von der Strafraumgrenze
abzog und Keeper Kai Paulig keine Chance ließ (27.). Im Gegenzug köpfte Celnik
einen abgefälschten Freistoß ins Tor, hatte sich aber aufgestützt und wurde
regelkonform zurückgepfiffen (29.). Nur eine Minute später stellte Hans-Martin
Schneider den bisherigen Spielverlauf völlig auf den Kopf. Aus dem Gewühl
heraus lupfte er den Ball über den am Boden liegenden Paulig und nickte zur
2:0-Halbzeitführung ein. „Das ist eben die Qualität von Arminia. Aber wir
wollten die Ordnung beibehalten“, erklärte der Coach. Die war aber schnell über
den Haufen geworfen, als Hendrik Schlösser nach Foulspiel gegen den flinken Michael
Zydek vom Platz musste (55.). Die Arminia tat nicht mehr als nötig, während der
TSV weiter mutig nach vorne spielte. In der Schlussphase sollte sich dies rächen.
Die eingewechselten Arminen Sebastian Schirrmacher (85.) und Garip Capin (90.)
schraubten das Resultat auf 4:0.
Trainer Andreas Sinzenich: „Wir
haben am Ende zu euphorisch nach vorne gespielt. Die beiden späten Gegentore
sind ein bitterer Tropfen. Das ärgert mich schon. Aber wir werden das während
der Trainingswoche aufarbeiten und weiterhin mutig nach vorne spielen.“
TSV
Pattensen: Paulig
– Liedtke, Mertesacker (63. Kohlmeier), Marquardt, Schlösser – Tausch (78. B.
Gramann), Kosien, Hentze, Teklenburg – S. Hinske, Celnik (63. N. Pläschke)
Tore: 1:0 Ibañez (27.), 2:0
Schneider (30.), 3:0 Schirrmacher (85.), 4:0 Capin (90.)
Gelb-rot: Schlösser
(55., wiederholtes Foulspiel)
-Leine-Nachrichten v. 24.10.11-
Im sechsten Spiel ist die Erfolgsserie gerissen
0:4 bei Arminia Hannover verloren – die Erfolgsserie des Fußball-Landesligisten
TSV Patttensen – zuletzt fünf Siege am Stück – ist gestern gerissen. „Das
Ergebnis spiegelt den Spielverlauf jedoch nicht wider“, sagte TSV-Trainer
Andreas Sinzenich nach dem Schlusspfiff zu dieser Zeitung. Die Arminen gingen
in den ersten 45 Minuten innerhalb von 180 Sekunden 2:0 (28. und 31. Minute) in
Führung. Und als der TSVer Hendrik Schlösser die gelb/rote Karte gesehen hatte
(60.), schien die Begegnung im Rudolf-Kallweit- Stadion am Bischofsholer Damm
zugunsten der Gastgeber entschieden zu sein. Für Andreas Sinzenich war das eine
überzogene Reaktion des Schiedsrichters. Aber der TSV Pattensen steckte nicht
auf, kam auch zu Tormöglichkeiten, aber es fehlte das notwendige Glück. In der Schlussphase
ist der TSV Pattensen ausgekontert worden, das 3:0 (87.) und das 4:0 (90.)
sorgten für den Endstand. „Wir sind ein wenig traurig über die Höhe der
Niederlage“, sagte Sinzenich. „Aber das wird uns nicht aus der Bahn werfen.“
-Hallo-Sonntag v. 23.10.11-
TSV Pattensen - SG Diepholz 2:1

Hier schießt der Diepholzer in der 18. Minute das 1:1 Hendrik Schlösser bleibt am Gegner

An Timo Mertesacker kommt der Diepholzer nicht vorbei Keeper Dennis Ferranti in Aktion

Jan Marquardt (am Boden) und Hendrik Schlösser (Nr.7) versuchen zu klären Christian Tausch erzielt in der 9. Minute das 1:0

Jan Marquardt Nachdenklicher Trainer Andreas Sinzenich
Der fünfte Sieg in Serie
Nicht glanzvoll, aber dafür umso effektiver hat der TSV
Pattensen das Heimspiel gegen die SG Diepholz bestritten. Mit 2:1 (2:1) gewann die
Elf von Trainer Andreas Sinzenich gegen den Tabellenletzten und festigte mit dem fünften
Sieg in Serie den fünften Tabellenplatz. „Wir hatten nur drei einsatzfähige Spieler
auf der Bank. Deswegen bin ich dankbar, dass sich beispielsweise Simon Hinske
durchgebissen hat, obwohl er angeschlagen war“, sagte Sinzenich. Hinske biss
nicht nur auf die Zähne, sondern war neben Christian Tausch der entscheidende
Akteur auf dem Rasen. Das 1:0 durch Tauschs Lupfer in die lange Ecke bereitete
der Blondschopf mit einem doppelten Doppelpass vor (8.). Und das 2:1 in der 45.
Minute markierte Hinske selbst. Dies war bereits sein neunter Saisontreffer.
Dazu hatte Tausch die Vorarbeit geleistet. Im Anschluss an eine Diepholzer Ecke
schlossen die beiden einen Konter
erfolgreich ab. Beim zwischenzeitlichen Ausgleich durch Marius Sorin Oprea war
die Pattenser Viererkette zu schläfrig. „Das war ein völlig unnötiges Gegentor“,
sagte Sinzenich, dessen Team sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen
ließ. In der zweiten Hälfte hätten die Gastgeber frühzeitig für die
Entscheidung sorgen können, aber die Erfolg versprechenden Kontergelegenheiten verpufften
allesamt noch vor dem SG-Strafraum. „In einigen Situationen waren wir zu
uneigennützig. Da hätte ich mir gewünscht, dass sich mal jemand ein Herz nimmt und
alleine abschließt“, sagte Sinzenich. Aber angesichts des erneuten Dreiers sind
das Sorgen, mit denen ein Trainer gut leben kann.
Trainer Andreas
Sinzenich: „So
langsam gehen uns die Spieler aus. Nun hat Christian Tausch einen dicken
Knöchel. Hoffentlich kommen nächste Woche drei, vier Akteure zurück.“
TSV
Pattensen: Ferranti
– Schlösser, Marquardt, Mertesacker, Liedtke – Kosien, Hentze – Teklenburg (86.
Bartmann), Tausch (85. Kohlmeier) – B. Gramann, S.
Hinske -Tore: 1:0 Tausch (8.), 1:1 Sorin Oprea (18.), 2:1 S. Hinske (45.).
-Leine-Nachrichten v. 17.10.11-
TSV Pattensen - TuSpo Schliekum 4:1

Christian Tausch (rechts) Timo Kosien (links)
TSV gelingt vierter Streich
Der TSV Pattensen hat seine Siegesserie
auch gegen die TuSpo Schliekum fortgesetzt – der 4:1 (2:0)-Derbyerfolg war der
vierte Dreier in Folge. „Wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert und
auch in dieser Höhe verdient gewonnen“, sagte TSV-Kotrainer Peter Weinkauf, der
den privat verhinderten Coach Andreas Sinzenich vertrat. Wer weiß, wie die
Partie ausgegangen wäre, wenn Roberto Cid Váldez dort weitergemacht hätte, wo
er zuletzt aufgehört hatte. Vier Treffer waren dem Angreifer gegen den SV
Ramlingen/Ehlershausen gelungen, und auch in Pattensen hätte er für die Führung
sorgen können, als er allein auf Keeper Kai Paulig zusteuerte. Doch Cid Váldez
hob den Ball über das Tor (12.). „Gegen Ramlingen hat er den Ball in ähnlichen Situationen
geschoben. Keine Ahnung, warum er nun zum Lupfer angesetzt hat“, sagte
TuSpo-Coach Stephan Pietsch. Stattdessen trafen die Gastgeber, als Ole
Teklenburg einen Freistoß aus spitzem Winkel flach in die kurze Ecke
verwandelte (22.). Christian Tausch erhöhte kurz darauf auf 2:0 (27.), weil er
von einem Abpraller profitierte, den Simon Hinske mit einem Dribbling durch den
Strafraum provoziert hatte. Danach verflachte das Spiel, da sich die Pattenser auf
ihrer Führung ausruhten und den Schliekumern bis zum 1:2-Anschlusstreffer nichts
Kreatives einfiel. Dimitri Kiefer schloss eine Kombination über Imad Saadun, Tobias Muske und Soydan Beyazkilic ab
(75.). Wenig später sah Beyazkilic wegen wiederholten Foulspiels Gelb/Rot. Den
zusätzlichen Raum nutzte der TSV zu zwei Kontertoren. Zunächst traf Hinske nach
Benjamin Celniks Vorarbeit (84.), danach revanchierte sich Hinske, legte quer
auf Celnik, der locker einschob.
Die Stimme von Spieler Jan Hentze: „Es
war eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Wir hätten sogar noch drei oder
vier Tore mehr erzielen können. Innerhalb unseres Teams stimmt einfach die
Chemie. Die Stimmung ist phänomenal. Das
habe ich bei meinen bisherigen Stationen so noch nie erlebt.“
TSV Pattensen: Paulig –
Schlösser, Marquardt, Mertesacker, Liedtke – Kosien, Hentze – Teklenburg, S.
Hinske – B. Gramann (74. Celnik), Tausch
Tore: 1:0 Teklenburg (22.), 2:0
Tausch (27.), 2:1 Kiefer (75.), 3:1 Hinske (84.), 4:1 Celnik (87.) gelb/rot: Beyazkilic (80.,
wiederholtes Foulspiel)
Interview mit Ko-Trainer Peter Weinkauf
Herr Weinkauf,
was hat Ihnen besonders gut am Spiel Ihrer Mannschaft gefallen?
Es war eine hervorragende Leistung des
gesamten Teams, vor allem in der Defensive. Wir haben kaum Chancen zugelassen. Aber zwei Spieler stachen
noch hervor: Zum einen Timo Mertesacker, der hinten alles abgeräumt hat und zusätzlich noch den Spielaufbau
mit angekurbelt hat. Zum anderen Simon Hinske, den die Schliekumer nie in den Griff
bekommen haben.
Hatten Sie
die TuSpo stärker erwartet?
Ein wenig schon. Aber uns spielte auch
in die Karten, dass Trainer Stephan Pietsch in Ihrer Zeitung geprahlt hatte,
noch nie gegen Pattensen verloren zu haben. Da fiel es mir leicht, die Spieler
zu motivieren.
Müssen Sie
nach sechs Siegen aus den ersten neun Partien nun ein ehrgeizigeres Saisonziel
ausrufen?
Nein, wir schauen weiterhin nur nach
unten. Wir sind stolz auf das, was wir bisher erreicht haben. Aber es zählt nur
der Klassenerhalt.
-Bilder, Bericht und Interview aus den Leine-Nachrichten v. 10.10.11-
Heeßeler
SV – TSV Pattensen 2:3

Lieber dreht die Partie – Zweimal Rot
Der
TSV Pattensen hat den dritten Sieg in Serie geholt Beim Heeßeler SV gewann die
Mannschaft von Trainer Andreas Sinzenich dank dreier Treffer von Sascha Lieber
mit 3:2 (1:2). „Wir hatten anfangs viele Schwierigkeiten, zum Ende aber eine
gute Leistung gezeigt", sagte Sinzenich. Bereits nach drei Minuten lagen
die Pattenser zurück. Die Gastgeber hatten zwei Eckstöße zunächst auf den
ersten Pfosten geschlagen, wo die TSV-Verteidiger jeweils wieder zu einer Ecke klärten.
Der dritte Versuch flog weiter, Benjamin Fette hatte keine Mühe, zum 1:0
einzuköpfen. In der 41. Minute glich Lieber aus, als er HSV-Keeper Thorben
Fritsch umkurvte und einschob. Doch mit der letzten Aktion vor der Pause ging
Heeßel erneut in Führung. Einen direkten Freistoß hatte Pattensens Torwart Kai
Paulig zwar noch abwehren können, doch gegen den Nachschuss von Tobias Schmitt
war er machtlos, weil er bei der Parade mit dem Kopf gegen den Pfosten geprallt
war. Dennoch konnte Paulig weiter mitwirken. So erlebte er auf dem Platz mit,
wie Lieber die Partie drehte. In der 56. Minute war dem Stürmer ein
abgeprallter Ball in den Lauf geflogen, sodass er problemlos zum 2:2 vollenden
konnte. Und in der 78. Minute profitierte er beim Treffer zum 3:2 von einer
sehenswerten Vorarbeit Simon Hinskes. Zwei Platzverweise trübten den
Gesamteindruck: Nach 81 Minuten sah Jan Hentze wegen wiederholten Fouls
Gelb/Rot, sieben Minuten darauf musste Niklas Pläschke wegen Beleidigung eines
Zuschauers mit Rot vom Platz.
-Leine-Nachrichten v. 4.10.11-
TSV Pattensen - TuS Wettbergen 3:0

Simon Hinske 1,2,3 wer hat den Ball?

Durch dieses Abwehrbollwerk kommt auch Simon Hinske nicht durch Nico Liedtke

Der herausgeeilte Keeper Kai Paulig (rotes Trikot) kommt hier zu spät, aber Timo Mertesacker rettet mit Kraftakt auf der Torlinie
Hentze mit Kunstschuss
Coach Sinzenich spricht nach 3:0 von geglücktem Saisonstart
Zwei direkt verwandelte Freistöße haben dem TSV Pattensen zum Sieg gegen die
TuS Wettbergen verholfen. Ole Teklenburg aus 25 Metern und Jan Hentze aus 18
Metern zirkelten den Ball beim 3:0 (0:0)-Erfolg jeweils sehenswert ins
Gästetor. Bis zur Halbzeit war nicht viel passiert. Beide Mannschaften legten
vor allem Wert auf ihre geordnete Defensive. Die Pattenser hatten mehr
Ballbesitz, konnten daraus aber zunächst keine Torgelegenheiten entwickeln. Auch
nach dem Seitenwechsel fehlte den Gastgebern aus dem Spiel heraus die
Durchschlagskraft. Daher waren sie auf Teklenburgs Schusskünste angewiesen, der
in der 63. Minute mit einem Freistoß aus der Distanz erfolgreich war. Danach
mussten die Wettberger ihren Abwehrblock etwas lockern. Den daraus resultierenden
Platz nutzten der gerade erst eingewechselte Benjamin Celnik und Simon Hinske
zum 2:0 in der 67. Minute. Celnik hatte bei einem Konter gute Übersicht
bewiesen und den Ball quer gespielt, sodass Hinske nur noch einzuschieben brauchte.
Das 3:0 drei Minuten vor dem Ende erinnerte an einen bekannten Treffer aus der
Bundesliga-Historie. Jan Hentze hatte sich den Ball an der Strafraumkante in halbrechter
Position zurechtgelegt, was eigentlich ein Fall für einen Linksfüßer ist. Doch
Hentze schlenzte die Kunststoffkugel rechts an der Mauer vorbei ins kurze Ecke
– genau wie der damalige Dortmunder Andreas Möller beim entscheidenden Spiel
gegen den Hamburger SV zur deutschen Meisterschaft 1995. „Es ist schön zu
sehen, dass wir auch mal eine Partie gewinnen, in der nicht alle ihre Bestform
zeigen“, sagte Pattensens Trainer Andreas Sinzenich, der auf einen geglückten
Saisonstart blicken kann. Mit nun 13 Punkten aus sieben Begegnungen haben die Pattenser ein komfortables Polster auf die
Abstiegszone.
Trainer Andreas Sinzenich: „Wir haben die Wettberger mit unserem großen
Anteil am Ballbesitz müde gespielt. Nach dem 1:0 hatten wir es dann sicherlich
etwas leichter.“
TSV
Pattensen: Paulig
– Schlösser, Bartmann, Mertesacker, Marquardt – Kosien (71. Tausch), Hentze –
Teklenburg (85. Kohlmeier), Liedtke – Lieber (64. Celnik), S. Hinske Tore: 1:0 Teklenburg (63.), 2:0 S. Hinske (67.), 3:0 Hentze (87.)
-Leine-Nachrichten v. 26.9.11-
SSG Halvestorf /Herkendorf - TSV Pattensen 3:4
Hier der Bericht von Hallo-Sonntag vom 18.9.11: 1. Herren - Spielszenen gibt es bei: ![]()

TSV dreht verlorene Partie
An dieser Niederlage dürfte die SSG
Halvestorf/Herkendorf lange zu knabbern haben. In der Partie gegen den TSV
Pattensen lag der Tabellenletzte kurz nach der Pause bereits mit 3:0 vorne – alles
sah nach dem ersten Saisonsieg und dem erhofften Befreiungsschlag aus. Doch
nach dem Anschlusstreffer der Gäste
(60.) brachen bei der SSG alle Dämme. Am Ende stand eine desillusionierende 3:4-Heimpleite
zu Buche. SSG-Coach Sakir Urunow verortete das Hauptproblem im psychologischen
Bereich: „Zum einen fehlt den Spielern das
Erfolgserlebnis: Ein einziger Sieg würde vieles ändern. Andererseits haben einige
den Ernst der Lage noch nicht erkannt.“ Zudem kündigte er an, in den kommenden Wochen
immer wieder gegen unterklassige Gegner testen zu lassen: „Damit die Jungs sich
Erfolgserlebnisse holen und sich weiter einspielen.“ TSV-Coach Andreas
Sinzenich war dagegen heilfroh über die drei Punkte: „Wegen der zweiten
Halbzeit geht der Sieg in Ordnung. Man muss aber sagen, dass beide Teams in der
Defensive keine Qualität auf dem Platz hatten, die Landesliga- Format
entsprochen hätte.“ Für die SSG ging es gut los: Der agile Eugen Fabrizius erzielte
die frühe Führung (9.). Während die Gäste ihre hochkarätigen Möglichkeiten ungenutzt
ließen, legte Fabrizius Sekunden vor und kurz nach der Pause seine Treffer zwei
und drei nach. Nach dem scheinbar aussichtslosen 0:3 wurde der TSV besser.
Prompt gelang Benjamin Celnik das 1:3 (60.). „Danach waren die Halvestorfer
völlig verunsichert,und mein Team hat permanent Power gemacht.“ Die Abwehr der
Hausherren geriet mächtig ins Schwimmen – Ole-Jannes Teklenburg (70., 82.) und Marcus
Bartmann (72.) bestraften dies mit drei weiteren Treffern. Trotz weiterer Großchancen
wäre auch ein Remis möglich gewesen. „Wir hatten das nötige Glück“, sagte
Sinzenich.
Trainer Andreas Sinzenich: „Das Gute
ist, dass wir die drei Punkte jetzt haben und wissen, wo wir uns
weiterentwickeln müssen. In dieser Liga bist du nach einem 0:3-Rückstand
normalerweise tot.“
TSV
Pattensen: Kommol
– Knoch, Mertesacker, Marquardt (64. Bartmann), Schlösser – Tausch (80.
Kohlmeier), Liedtke, Hentze, Teklenburg –
Hinske, Celnik (82. Gramann)
Tore: 1:0, 2:0, 3:0
Fabrizius (8., 45., 46.), 3:1 Celnik (60.), 3:2 Teklenburg (70.), 3:3 Bartmann
(72.), 3:4 Teklenburg (81.).
-Leine-Nachrichten v. 19.9.11-
TSV Pattensen - 1. FC Germania Egestorf/Langreder 1:5
Herbe Niederlage gegen den Tabellenzweiten

Simon Hinske Christian
Tausch

Sascha Lieber Timo
Kosien
Kurz und schmerzvoll
Innerhalb von vier Minuten war für den
TSV Pattensen alles vorbei. Kurz nach der Pause sorgten drei Treffer innerhalb
von 300 Sekunden für die Entscheidung im Heimspiel gegen den 1. FC Germania
Egestorf/Langreder. Am Ende stand eine 1:5 (0:1)-Niederlage – diese
Deutlichkeit war nach der ordentlichen ersten Halbzeit nicht zu erwarten. „Am
besten spielen wir nicht mehr, wenn es regnet“, flüchtete sich Pattensens Trainer
Andreas Sinzenich in Humor. Denn pünktlich zum Wiederanpfiff hatte der Regen
begonnen. Aber ob es tatsächlich am Wetter lag, dass die Egestorfer zwischen
der 47. Und 51. Minute von 1:0 auf 4:0 davonzogen, darf bezweifelt werden. Nach
der ausgeglichenen ersten Halbzeit führte der Titelkandidat, der nun alle seine
fünf Begegnungen gewonnen hat, mit 1:0. Thorben Schierholz hatte nach 22
Minuten unhaltbar für TSV-Torwart Dennis Kommol eingeköpft. Für den zweiten
Durchgang hatten sich die Pattenser einiges vorgenommen, doch diese Pläne
mussten sie schnell begraben, weil Egestorf effektiv angriff. Spielertrainer
Jan Zimmermann traf mit links von halbrechts ins lange Eck (47.), Sebastian
Bönig nutzte einen Abwehrfehler zum 3:0 (49.), ehe erneut Schierholz nach einer
Eckball erfolgreich war (51.). Die Pattenser standen nun sprichwörtlich im
Regen. Die Partie war gelaufen, die Tore zum 5:0 durch Jörn Momme (68.) und zum
1:5 durch Bastian Stellmacher, der ins eigene Netz traf, hatten nur noch
statistischen Wert. „Wir dürfen uns jetzt nur nicht verrückt machen lassen“, sagte
Sinzenich. „Die erste Halbzeit war absolut in Ordnung. Diese Erkenntnis sollten
wir mitnehmen.“ Seiner Mannschaft sei anzumerken gewesen, dass wichtige Akteure
wie der Sechser Jan Hentze oder Linksverteidiger Hendrik Schlösser fehlten,
meinte Sinzenich.
TSV Pattensen: Kommol – Kohlmeier (55. Bartmann), Marquardt, Mertesacker,
Liedtke – Kosien, S. Hinske – Teklenburg,
Tausch (60. Celnik), Lieber – B. Gramann
Tore: 0:1 Schierholz (22.),
0:2 Zimmermann (47.), 0:3 Bönig (49.), 0:4 Schierholz (51.), 0:5 Momme (68.),
1:5 Stellmacher (75./Eigentor).
-Leine-Nachrichten v. 12.9.11-
HAZ erklärt 1. Herrenmannschaft zum
TEAM DES TAGES
Sie kriegen wohl so langsam die Kurve: Ein hartes Auftaktprogramm mit Partien
gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen (3:3) und den TSV Mühlenfeld (1:3) schloss
der TSV Pattensen mit einem Punkt ab. Doch nun kamen Gegner auf Augenhöhe: Nach
dem 1:0 beim TSV Fortuna/Sachsenross ist der Knoten beim Team des neuen Trainers
Andreas Sinzenich – er löste Rüdiger Beilhardt ab – wohl endgültig geplatzt. Nun
klappt es auch zu Hause. Und das sogar richtig gut. Den SC Uchte überrannte der
TSV gleich mit 8:1. Der Wechsel auf dem Trainerposten scheint dem TSV also doch
prima bekommen zu sein, sodass er sich auch in diesem Jahr vermutlich aus dem
Abstiegskampf raushalten kann. Einzige schlechte Nachricht des Tages: Die
Pattenser können ihren Lauf vorerst nicht fortsetzen. Sie sind nächste Woche
spielfrei.
-HAZ Sport v. 29.8.11-
TSV Pattensen - SC Uchte 8:1

Nico Liedtke Christian
Tausch

Bastian Gramann (Nr.22) hat gerade getroffen Christian Tausch im Zweikampf


Unfreiwillige Turnnübung von Niklas Pläschke Die Reservebank: Timo Kosien (links auf der Bank) hat sich verletzt
TSV bietet ein Feuerwerk - Sechs Treffer in 36 Minuten
Keeper Paulig pariert Foulelfmeter
Nach 36 Minuten hat der TSV Pattensen
gegen den SC Uchte bereits mit 6:0 vorne gelegen. Die Mannen um den starken
Ole-Jannes Teklenburg haben den Gegner förmlich überrannt. „Die Jungs haben
druckvoll gegen den Ball gearbeitet, extrem gut nach vorne kombiniert, super
umgeschaltet und schnell die Außen erreicht“, lobte Trainer Andreas Sinzenich
sein Team nach der 8:1 (6:1)-Gala. Und von den „guten Flanken und Hereingaben“
profitierten die Mitspieler: Christian Tausch (2.), Marcus Bartmann (10.) sowie
Bastian Gramann (11., 14.) legten in einer fulminanten Startphase ein schnelles
4:0 vor. „Von den ersten sechs Chancen haben wir gleich vier genutzt“, freute
sich Sinzenich. Er hatte auch Verständnis dafür, dass die Mannschaft danach
herunterschaltete. Schließlich machte sie durch Simon Hinske (27.) und Gramann (36.)
dennoch das halbe Dutzend noch vor der Pause voll. Doch der unnötige
Gegentreffer (38.) zum 1:6 brachte ihn genauso auf die Palme wie die Tatsache,
dass der SC Uchte nun lebendiger und gefährlicher wurde. „In der Pause bin ich
ein bisschen lauter geworden. Ich habe verlangt, dass alle mit klarem Kopf
spielen“, sagte Sinzenich. Ein Teil seiner Schützlinge stellte die Ohren
allerdings auf Durchzug: Die Uchter mühten sich, heranzukommen, trafen sogar zweimal Aluminium.
Als Hendrik Schlösser die rote Karte sah und die Gäste einen Elfmeter
zugesprochen bekamen (55.), ahnte Sinzenich Böses: „Zum Glück hat Kai Paulig den
Elfer gehalten.“ Im Anschluss konzentrierten sich die Gastgeber und krönten
einen starken Auftritt durch weitere Treffer von Hinske (60.) und Sascha Lieber
(90.).
Trainer Andreas
Sinzenich: „Die
erste halbe Stunde war schon vom Allerfeinsten. In Unterzahl hätten wir
Gegentore kassieren können.“
TSV Pattensen: Paulig – Schlösser,
Bartmann, Marquardt, Liedtke – Kosien (40. Kohlmeier), Henze, Hinske, Tausch,
Teklenburg (75. Pläschke) – Gramann (62. Lieber)
Tore: 1:0 Tausch (2.), 2:0
Bartmann (10.), 3:0, 4:0 Gramann (11., 14.), 5:0 Hinske (27.), 6:0 Gramann
(36.), 6:1 Heidenreich (38.), 7:1 Hinske
(60.), 8:1 Lieber (90.)
rot: Schlösser (55., TSV Pattensen).
-Leine-Nachrichten v. 29.8.11-
TSV Fortuna Sachsenross - TSV Pattensen 0:1
Pattenser vertreiben die große dunkle Wolke
Simon Hinske erzielt das entscheidende Tor
Die Serie hat ein Ende: Nach 14
sieglosen Partien in Folge hat der TSV Pattensen gezeigt, dass er doch noch gewinnen
kann. Beim TSV Fortuna Sachsenross siegte die Mannschaft von Trainer Andreas
Sinzenich verdient mit 1:0 (0:0). Gerecht ist das Ergebnis aber nicht etwa, weil
die Pattenser klar überlegen waren, sondern sich in der chancenarmen Partie konsequenter
und cleverer präsentierten. „Diese lange Serie hing wie eine dunkle Wolke über uns.
Wir sind alle erleichtert, dass wir endlich wieder gewonnen haben“, sagte Sinzenich.
Vor allem in der ersten Halbzeit waren beide Teams nur darauf bedacht, hinten
sicher zu stehen. Die für die Zuschauer unattraktive Folge war, dass sich keine
guten Torgelegenheiten ergaben. Für die Trainer war es dafür umso attraktiver. „Das
war von beiden Teams ungemein diszipliniert. Aber ich muss zugeben, dass es
eher ein Spiel für Trainer war“, sagte Fortunas Coach Stefan Gehrke. Gleich die
erste gute Chance nutzten die Pattenser. Der als einzige Spitze aufgebotene
Bastian Gramann gewann einen Zweikampf gegen Fortunas Innenverteidiger André
Buchholz und passte zu Simon Hinske. Der Blondschopf nutzte den freien Raum vor
sich und zog mit hohem Tempo Richtung Tor. Keeper Julian Wenzl hatte gegen den
Flachschuss keine Abwehrmöglichkeit (55.). Nun waren die Gastgeber gefordert,
doch deren beste Chance wehrte Keeper Kai Paulig glänzend ab. Der drei Minuten
zuvor eingewechselte Sergej Ginger hatte nach einer Flanke aus kurzer Distanz
volley abgezogen, Paulig war jedoch spektakulär abgetaucht. Den Zuschauern blieb
der Torschrei im Halse stecken (69.). Danach hatten die Gäste nur noch eine
heikle Situation zu überstehen, als Constantin Stavropoulos schon Paulig
überwunden hatte, der Ball aber am Tor vorbei kullerte (85.). Auf der
Gegenseite vergab Hinske aus ähnlicher Situation wie beim 1:0 (87.)
Trainer Andreas Sinzenich: „Wir haben richtig gut gegen den Ball gearbeitet,
die Defensive stand sehr sicher. Aber nach
vorne ist unsere Spielweise sicher noch verbesserungswürdig.“
TSV Pattensen: Paulig – Liedtke,
Marquardt, Mertesacker, Schlösser – Kosien, Teklenburg (89. Kohlmeier), Hentze,
S. Hinske, Tausch (90. Bartmann) – B. Gramann (74. Pläschke) Tor: 0:1 S.
Hinske (55.)
-Leine-Nachrichten v. 22.8.11-
TSV Pattensen - TSV Mühlenfeld 1:3

Kaum Luft zum Atmen: Der Pattenser Nico
Liedtke (rechts) wird vom Mühlenfelder Henning Schlüter angegangen.
Zum Schluss
haben die Gäste das bessere Ende für sich
Die Suche nach Gründen
Krösche verletzt sich beim Comeback erneut
Der TSV Pattensen hat seine sieglose Serie auch gegen den
TSV Mühlenfeld nicht beenden können und mit 1:3 (1:2) verloren. „Mit der
Leistung bin ich gar nicht mal so unzufrieden, auch wenn sich das nach einer
Heimniederlage etwas merkwürdig anhört“, sagte Pattensens Trainer Andreas
Sinzenich. Schon nach einer Viertelstunde hatte seine Elf mit 0:2
zurückgelegen. „Aber keiner wusste so genau, warum“, meinte Sinzenich. Einmal
passte die Hintermannschaft bei einer guten Mühlenfelder Kombination nicht auf,
sodass Thorsten Schomburg einschieben konnte (6.). Das zweite Gegentor war ein
Abstauber Andreas Wetschecks im Anschluss an einen abgewehrten Eckball (15.).
„Das Spiel war bis dahin ausgeglichen, aber plötzlich lagen wir mit 0:2
zurück“, sagte Sinzenich. Die Gastgeber brauchten eine Zeit lang, um sich von
diesem Rückstand zu erholen. Doch dann hatten sie durch den wieder genesenen
Tobias Krösche, der unbedingt auflaufen wollte, kurz vor der Halbzeit aber
wieder angeschlagen ausgewechselt werden musste, und Simon Hinske zwei gute
Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Erst die dritte Möglichkeit konnte Hinske
zum 1:2 in der 35. Minute nutzen. „Das war eigentlich die ungefährlichste aller
drei Chancen“, meinte Sinzenich. TSV zu zahnlos Nach dem Seitenwechsel schnürten
die Pattenser die Gäste zwar in ihrer Hälfte ein, ohne dabei jedoch viele
Einschussmöglichkeiten herauszuarbeiten. Sie waren „zu zahnlos“, wie Sinzenich
es formulierte. Besser machten es die Mühlenfelder, die in Person von Janik
Liebkowsky in der 66. Minute einen Konter zum entscheidenden 3:1 abschlossen.
In der Folge fehlte den Gastgebern die Kraft, um sich noch einmal gegen die
Niederlage aufzubäumen. Die Negativserie des TSV hat somit weiter Bestand.
Trainer Andreas Sinzenich:
„Bei strömendem Regen sind die ersten beiden Gegentore aus heiterem Himmel
gefallen.“
TSV Pattensen: Paulig – Bartmann, Marquardt (46.
Pläschke), Mertesacker, Schlösser – Kosien, Krösche (44. Teklenburg), Liedtke
(74. Celnik), Hentze – S. Hinske, Tausch Tore: 0:1 Schomburg (6.), 0:2
Wetscheck (15.), 1:2 S. Hinske (35.), 1:3 Liebkowsky (66.)
-Leine-Nachrichten v. 15.8.11-
SV Ramlingen/Ehlershausen - TSV Pattensen 3:3
Pattenser überraschen den Oberliga-Absteiger
Vor der Partie wäre Pattensens Trainer Andreas Sinzenich mit einem 3:3 (1:1) beim Absteiger SV Ramlingen/Ehlershausen sicher zufrieden gewesen. Aber nach dem Spielverlauf musste er sich über dieses Ergebnis ärgern. Dreimal führte der TSV beim Meisterschaftsanwärter und kassierte dreimal den Ausgleich. Besonders ärgerlich war aus Pattenser Sicht der von Michel Rodríguez direkt verwandelte Freistoß in der letzten Minute. „Wir können mit unserer Leistung sehr zufrieden sein, weil wir Ramlingen am Rande einer Heimniederlage
hatten“, sagte Sinzenich nicht ohne Stolz. Sein Team war selbstbewusst aufgetreten und punktete verdient. Die ersten beiden Treffer der Gäste resultierten jeweils aus Foulelfmetern. Zuerst war der vorgesehene Schütze Simon Hinske gefoult worden, deswegen verzichtete er auf die Ausführung des Strafstoßes. Bastian Gramann übernahm und verwandelte (29.). Beim 2:1 lief es genau andersherum: Gramann war gefoult worden, Hinske versenkte die Kugel im Netz (55.). Zwischenzeitlich war dem amtierenden Oberliga-Torschützenkönig
Manuel Brunne der Ausgleich gelungen (34.). Mit den starken Angreifern Brunne und Mark Wielitzka drückten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit auf das 2:2 und wurden mit einem Abstauber-Tor von Marc-Robin Becker belohnt. Doch Pattensen schlug erneut zurück. Simon Hinske vollendete ein sehenswertes Zusammenspiel mit dem eingewechselten Ragnar Gülzow aus kurzer Distanz zum 3:2. In der Schlussminute fiel wieder der Ausgleich, als Rodríguez aus spitzem Winkel und halblinker Position direkt aufs Tor schoss und nicht
wie erwartet flankte. Der ansonsten starke Dennis Kommol im Pattenser Tor war zu überrascht.
Trainer Andreas Sinzenich: „Natürlich ärgern wir uns über den
späten Gegentreffer, aber wir dürfen nicht die Enttäuschung überwiegen lassen.
Das war eine starke Leistung.
TSV Pattensen: Kommol – Schlösser, Mertesacker, Bartmann – B.
Gramann (68. Gülzow), Marquardt, Kosien, Liedtke, Hentze (73. Haberberg) – S.
Hinske, Tausch (86. Tausch)
Tore: 0:1 B. Gramann (29., Foulelfmeter), 1:1 Brunne
(34.), 1:2 S. Hinske (55., Foulelfmeter), 2:2 Becker (78.), 2:3 S. Hinske (84.),
3:3 Rodríguez (90.)
-Leine-Nachrichten v. 8.8.11-
Bezirkspokal 1. Runde: SV Alfeld - TSV Pattensen 4:2
Mertesacker und der TSV gehen k.o.
Der Knockout für Timo Mertesacker ist auch der Niederschlag für
den TSV Pattensen gewesen. Während des Erstrundenspiels im Bezirkspokal beim SV
Alfeld bekam der Verteidiger aus kurzer Distanz einen Ball an den Kopf und
musste in der 59. Minute mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden. Bis
zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste noch mit 1:0 geführt, dann kassierten sie
innerhalb von zwölf Minuten drei Gegentreffer und verloren mit 2:4 (1:0) beim
Bezirksligisten. „Nach Timos Auswechslung war bei uns zu viel Unordnung“, sagte
Trainer Andreas Sinzenich. „Da konnten wir es nicht noch zusätzlich verkraften,
dass uns fünf weitere Akteure fehlten.“ Immerhin gab Simon Hinske sein Comeback,
als er in der 73. Minute für Florian Gramann in die Partie kam. „Simon wollte
trotz seiner Knöchelprobleme unbedingt helfen“, sagte Sinzenich. Doch auch
Hinske konnte die Niederlage nicht verhindern, die sich lange nicht abgezeichnet
hatte. Nach Nico Liedtkes Führungstreffer (9.) ließen die Pattenser fast eine
Stunde kaum Chancen der Alfelder zu. Doch dann fielen drei Gegentreffer
hintereinander. Jan Laumann (64.), Gunnar Teschner (68.) und Roman Woyciechowski
(76.) waren erfolgreich. Nach Niklas Pläschkes Anschlusstreffer zum 2:3 (79.)
keimte noch einmal Hoffnung, doch Florian Schüttes 4:2 machte per Elfmeter (89.)
den Sack zu. Im Pattenser Tor stand Dennis Ferranti, weil sich Kai Paulig im
Training eine Schulterverletzung zugezogen hat. Wie schwer die Blessur ist,
stellt sich bei der heutigen Untersuchung heraus. Nur gut, dass der TSV mit
Dennis Kommol (TSV Havelse) noch einen dritten Keeper verpflichtet hat.
TSV:
Ferranti – Schlösser, Bartmann, Mertesacker (59. Gremmels), Florian Gramann (73.
Simon Hinske), Marquardt, Kosien, Hentze, Liedtke, Pläschke, Tausch (81. Gülzow).
Trainer Andreas Sinzenich: „Ich mache mir schon
meine Gedanken, wie wir die Ausfälle in der nächsten Zeit wegstecken können.
Zumal in der Liga mit Ramlingen ein großer Brocken auf uns wartet.“
-Leine-Nachrichten v. 1.8.11-
Timo Kosien im Spiel gegen SV Damla Genc
Keine Titelverteidigung beim Turnier des SV Germania Grasdorf
Unsere 1. Herren-Mannschaft begann
traditionell die neue Saison mit der Teilnahme am Turnier in Grasdorf.
Im Vorjahr hatten die
Pattenser das Turnier gewonnen.
Die Spiele der TSV- Mannschaft
in der Vorrunde:
Sa 16.7.11 TSV Pattensen - MTV
Ilten 0:0
Mo 18.7.11 TSV Pattensen - SV Damla Genc
2:0
Mi 20.7.11 TSV Pattensen - TuSpo Schliekum
0:1
Damit sind die TSVer nicht über die
Vorrunde hinausgekommen.
Rüdiger Beilhardt: Es waren paradiesische Bedingungen
Pattensens Extrainer blickt auf seine Zeit zurück und lobt die mannschaftliche Geschlossenheit
Rüdiger
Beilhardt ist nicht mehr Trainer des TSV Pattensen. Was seit neun Jahren wie
Topf und passender Deckel zusammengehörte, ist nun Vergangenheit. Im Gespräch
mit unserem Mitarbeiter Torsten Grönemeyer erzählt Beilhardt, was für ihn noch
wertvoller war als die Aufstiege.
Herr Beilhardt, jetzt können Sie es
sagen: Gab es einmal einen Zeitpunkt, an dem Sie fast aufgehört hätten?
Ja, das war vor zweieinhalb Jahren, als wir in der Winterpause am Tabellenende
standen und etliche Verletzte hatten. Da habe ich dem Vorstand angeboten zu
gehen, falls er eine bessere Lösung habe. Doch Spartenleiter Volker Hielscher
sagte mir, dass die Mannschaft sich bereits vorher für mich stark gemacht
hatte. Das zu hören war noch schöner, als die Aufstiege mitzuerleben.
Sie haben oft die Geschlossenheit des
Teams gelobt. Worauf führen Sie die zurück?
Die Jungs spielen zusammen, weil sie Spaß haben möchten. Dass sie woanders mehr
Geld bekämen, wissen alle. Trotzdem bleiben sie hier. Wir sind nicht nur elf
Freunde, sondern 18.
Wie müssen wir uns den Trainer-Rentner
Beilhardt vorstellen?
Ich kann jetzt mehr Zeit mit meiner Freundin verbringen. Außerdem habe ich zwei
Gärten und zwei Hunde, die mich beanspruchen. Langweilig wird mir bestimmt
nicht.
Glauben Sie nicht, dass es Ihnen spätestens
im Herbst wieder in den Füßen kribbelt? Sie hatten doch bestimmt schon Angebote
von anderen Klubs.
Ja, das einzig ernsthafte war vom SV Bavenstedt. Da hätte eine Menge gepasst,
aber eben nicht alles. Ein großer Pluspunkt wäre gewesen, dass die Heimspiele
immer sonnabends stattfinden.
Welchen Verein würden Sie gern einmal
trainieren wollen?
Im Moment kann ich mir nur Pattensen vorstellen. Ich würde alle anderen Klubs
daran messen. Ich habe paradiesische Bedingungen vorgefunden, konnte mir die
Mannschaft so basteln, wie ich wollte. Besser als in dieser Saison kann ich es
mir nicht wünschen. Deswegen ist jetzt auch Schluss.
-Leine-Nachrichten v. 8.6.11-
Verabschiedung von Trainer Rüdiger Beilhardt und den Spielern Fabian Bönsch und Alexandar Gellert
Das letzte Punktspiel gegen die SG Diepholz ging mit 3:4 verloren

Bild links:Trainer Rüdiger Beilhardt wird vom 1. Vorsitzenden Georg Kurzweil verabschiedet.
Bild rechts: Abschied von den Spielern Fabian Bönsch und Alexandar Gellert nimmt Spartenleiter Volker Hielscher
Für den Trainer Rüdiger Beilhardt war es das letzte Punktspiel mit seiner 1. Mannschaft. Nach neun Jahren überaus erfolgreicher Arbeit hatte er zum Saisonende seinen Rückzug erklärt. Nachfolger wird Andreas Sinzenich, der während der laufenden Saison Kotrainer bei Marcus Olm in Wettbergen war. Auch von den verdienten Spielern Fabian Bönsch und Alexandar Gellert galt es Abschied zu nehmen.
TSV Pattensen – SG Diepholz 3:4
Kein Sieg zum Abschied
So ganz ist es das noch nicht für Rüdiger Beilhardt gewesen.
Der Trainer des TSV Pattensen hat zwar am Sonnabend sein letztes Spiel mit 3:4
(1:2) gegen die SG Diepholz verloren, aber der große Ausstand steht ihm noch
bevor. In dieser Woche geht es mit dem Team nach Willingen im Sauerland - die
traditionelle Mannschaftsfahrt lässt sich Beilhardt nicht entgehen. „Ich bleibe
aber nur zwei Tage. Für mehr reicht meine Kondition nicht mehr“, sagte er. Vor
der Partie war Beilhardt bereits offiziell verabschiedet worden. Der erste Vorsitzende
Georg Kurzweil und Spartenleiter Volker Hielscher fanden die passenden Dankesworte
für Beilhardt, der die Pattenser neun Jahre betreut und zwei Aufstiege
geschafft hatte. Auch für Fabian Bönsch (Studium) und Alexandar Gellert (SV
Bavenstedt) gab es Präsente. Während der Begegnung verteilte die TSV-Elf dann selbst
einige Geschenke. Bezeichnend, dass dem Diepholzer Keeper Torsten Schmedes mit
langen Abschlägen zwei Torvorlagen gelangen. Er bereitete das 2:1 durch Florian
Scharnitzky (39.) ebenso vor wie das 3:2 durch Adrian Mangu (57.). Die
Gastgeber waren durch Jan Marquardt in Führung gegangen, lagen zur Pause aber
wegen Scharnitzkys Doppelpack mit 1:2 zurück. Durch Tobias Krösches Schlenzer
schloss der TSV nach einer schnellen Kombination den schönsten Treffer des
Tages zum 2:2 (53.) ab. Auch Simon Hinske gelang wiederum der Ausgleich, als er
sich energisch gegen SG-Verteidiger Stefan Bernholt durchsetzte und zum 3:3
traf (66.). Doch Norbert-Flavius Polgar war mit einem harten Schuss von der
Strafraumgrenze erfolgreich und sicherte den Gästen damit den 4:3-Sieg (71.). Deswegen
endete Beilhardts Amtszeit mit der unschönen Serie von elf sieglosen Partien in
Folge. Dennoch darf er sich trösten, den Klassenerhalt frühzeitig gesichert zu
haben, was seine Elf zwischenzeitlich überraschend auf Rang drei der Tabelle
gespült hatte – seine Pattenser werden das sicher in Erinnerung behalten.
Rüdiger Beilhardt,
Trainer TSV Pattensen: „Mir ist das Ergebnis heute wirklich egal. Es überwiegt
die Freude, dass ich in all den Jahren eine gute Zeit mit der Mannschaft hatte.“
Stephan Bertram, der
am längsten Spieler unter Beilhardt war: „Seine legendären Kabinenansprachen werden
uns fehlen. Wir werden nie vergessen, wie er uns nach einem unserer Poker- Abende
als die toten Augen von London bezeichnet hat.“
Alexandar Gellert, der
zum SV Bavenstedt wechselt: „So lange wie in Pattensen war ich bei keinem
anderen Verein. Ich werde die tollen vier Jahre immer in Erinnerung behalten.“
TSV Pattensen: Kai Paulig – Fabian Bönsch (85. Christian Gremmels), Filip
Falk (46. Benjamin Celnik), Jan Marquardt, Hendrik Schlösser, Alexandar Gellert
(77. Niklas Pläschke), Tobias Krösche, Niklas Hinske, Simon Hinske, Nico
Liedtke, Ragnar Gülzow
Tore: 1:0 Marquardt (12.),
1:1, 1:2 Scharnitzky (30., 39.), 2:2 Krösche (53.), 2:3 Mangu (57.), 3:3 S.
Hinske (66.), 3:4 Polgar (71.)
-Leine-Nachrichten v. 6.6.11-